Sie ärgern sich maßlos über einen bestimmten Kollegen/Kollegin? Vielleicht über einen Vorgesetzten/Vorgesetzte?
Sie könnten mittlerweile regelrecht aus der Haut fahren und das zeigt sich in Form eines Ausschlags? Ihr Rücken schmerzt vor lauter Ärger und der damit verbundenen Last, die Sie „zusätzlich“ zu tragen haben?

Egal, wer Sie momentan ärgert und was Sie zur Weißglut bringt – es gibt eine Lösung!

Aus der Quantenphysik wissen wir, dass sich alles in unserem Leben spiegelt, das in uns selbst verankert ist. Der Ärger, den wir spüren, spüren wir, weil letztendlich im Verhalten des Gegenübers etwas gespiegelt wird, das in uns tief vergraben und verborgen ist und uns anspricht. In der Psychologie ist dies als Projektion bekannt. Ein „anderer“ zeigt uns genau die Eigenschaft, das Verhalten, was wir letztendlich an uns selbst nicht mögen. C.G. Jung bezeichnet dies als „Schatten“. Wir projizieren etwas Unangenehmes auf eine andere Person – unbewusst. Das sind sogenannte Abwehrmechanismen.

Es bedarf einer gewissen Ehrlichkeit zu sich selbst und den Mut, sich mit seinen eigenen „Schatten“ auseinander zu setzen. Aber, es lohnt sich!

Hier mein Lösungsvorschlag:
Nehmen Sie die besagte Person und picken sich drei Eigenschaften heraus, die Sie überhaupt nicht mögen an dieser Person. Schreiben Sie diese auf. Nehmen Sie davon 1 Eigenschaft heraus. Setzen Sie sich bequem hin. Nehmen Sie sich die Zeit für dieses erste „Experiment“. Und nun fragen Sie sich „in welcher Situation bin ich/war ich genauso wie diese Person und tue das Selbe oder sehr ähnliche“? Oder erinnert Sie das an eine Situation in Ihrem Leben? Was Sie selbst immer wieder erfahren mussten? Seien Sie zu sich selber ehrlich. Kein andere wird es für Sie tun. Nehmen Sie den ersten Gedanken, den ersten Impuls wahr. Können Sie die Situation erkennen?

Ja? Dann schließen Sie Frieden mit dieser Situation mit dieser Person mit sich selbst.
Wie? Hier zwei Vorschläge:

1. Vorschlag: Mit dem Hawaiianischen Ho´oponopono: Ich bitte um Vergebung für mich, ich bitte um Vergebung für die andere Person, ich vergebe mir, ich vergebe der anderen Person, Ich bin dankbar für die Vergebung, ich segne mich, ich segne die andere Person.

2. Vorschlag: Legen Sie eine Hand auf Ihre Brust. Die andere Hand auf den Solarplexus (oberhalb des Bauchnabels und unterhalb der Brust). Warten Sie bis Ruhe einkehrt. Sie können auch die Vergebung aus Punkt A damit verbinden. Die eine Hand verbleibt auf der Brust, die andere legen Sie auf das Sakral-Chakra (unterhalb des Nabels auf Ihren Bauch). Warten Sie wieder bis Ruhe einkehrt. Legen Sie eine Hand auf Ihre Stirn, die andere auf die Brust. Warten Sie bis Ruhe einkehrt. Legen Sie beide Hände auf Ihre Leber (rechte Seite unterhalb des Rippenbogens). Warten Sie wieder, bis Ruhe einkehrt. Dann legen Sie beide Hände auf die Nieren. Eine Hand links und eine Hand rechts. Warten Sie wieder bis Ruhe einkehrt. Diese Übungen können Sie entweder mit der Übung aus Punkt A verbinden oder mit den Worten „heute befreie ich mich von Wut“ verbinden. Oder, Sie versuchen einfach, Frieden einkehren zu lassen. Oder Sie sagen und denken gar nichts und führen die Übungen durch, bis Ruhe eingekehrt ist.

Und, wie geht es Ihnen? Was haben Sie „erlebt“ und „gesehen“. Bleiben Sie an diesen Themen dran. Leider verschwinden diese nicht sofort. Dauerhafte Heilung braucht manchmal Zeit. Es kommt darauf an, wie tief der Schmerz bereits sitzt. Eine sofortige Erleichterung sollten Sie aber bereits spüren können.

Bleiben Sie gesund!
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